Friedensgipfel Washington: Israel mit Überraschung
Israel wartet gleich zu Beginn der Friedensverhandlung mit den Palästinensern in Washington mit einer faustdicken Überraschung auf und macht den Palästinensern mit dem Vorschlag der Teilung Jerusalems ein erstes großes Zugeständnis. Im Vorfeld wurden angesichts des jüngsten Anschlags von Hamas-Terroristen an vier Israelis mit einer Verhärtung der Fronten gerechnet.
Während bereits vor Beginn der Spitzen-Friedensgespräche der israelishe Premier Netanjahu ein Ende des Siedlungsstopps im Westjordanland angekündigt hat, schlug Verteidigungsminister Barak, der gleichzeitig Vorsitzender der Arbeiterpartei in Israel ist, in einem Interview die Teilung Jerusalems in einen israelischen und einen arabischen Teil vor. Unter besondere Verwaltung soll demnach die Jerusalemer Altstadt mit den religiösen Stätten gestellt werden. Ob diese Position innerhalb der israelischen Regierung abgesprochen ist, ist derzeit fraglich. Nahost-Experten werten das frühe Zugeständnis als positives Zeichen. Kritisch bei einer Einigung bleibt weiterhin die interne Teilung der Palästinenser in einen gemäßigten und einen militärischen Flügel.

























Kommentare geschlossen.