Rücktritt Thilo Sarrazin vom Posten der Deutschen Bundesbank
Thilo Sarrazin und die Deutsche Bundesbank finden zu einem Kompromiss. Demnach tritt Thilo Sarrazin von seinem Posten freiwillig zurück, wenn die Deutsche Bundesbank im Gegenzug Abstand von der Formulierung der Fremdenfeindlichkeit in Verbindung mit seiner Person nimmt und das Entlassungsgesuch beim Bundespräsidenten zurückzieht.
Der nach seiner Buchveröffentlichung als Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank umstrittene Thilo Sarrazin hat seinen Rücktritt angekündigt. Die SPD, deren Mitglied er weiterhin ist, hofft nun darauf, dass er auch sein Parteibuch zurückgeben wird.
Thilo Sarrazin hatte geäußert, dass die Mehrheit der Einwanderer nicht integrationswillig sei und dass alle Juden über ein gemeinsames Gen verfügen würden. Daraufhin stellte die Bundesbank den Antrag, Bundespräsident Christian Wulff möge den umstrittenen Politiker entlassen. Der freiwillige Rücktritt von Thilo Sarrazin, der keine Abfindung erhalten wird, beendet nun die Debatte um seinen Verbleib im Vorstand der Bundesbank. Die Debatte über sein Buch wird in der Gesellschaft jedoch noch für eine längere Zeit fortgeführt werden.

























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