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EHEC: Infektionen nehmen ab – Warnung vor Silberspray

Die Anzeichen, der Bio-Sprossen Hersteller in Bienenbüttel könnte die Quelle oder zumindest der Verbreitungsort für die aktuelle EHEC-Epidemie sein, verdichten sich. So nimmt die Zahl der Neuinfektionen von Tag zu Tag ab. Allerdings warnen Experten, der Erreger könnte sich lediglich abgeschwächt haben. Derweil wird von den im Internet angebotenen Silberspray zur Desinfektion von Lebensmitteln von EHEC-Keimen dringend abgeraten.

 

Weniger Neuinfektionen mit EHEC

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem aggressiven EHEC-Erreger nimmt von Tag zu Tag ab. Ein Grund zu vorsichtigem Optimusmus, mehr noch nicht. Denn ob der Bio-Hof mit der Prossenzucht tatsächlich die Quelle des Erregers ist, kann noch nicht zu 100 Prozent bestätigt werden. Als sicher gilt jedoch, dass der Biohof im niedersächsischen  Bienenbüttel der Ursprungsort für die Verbreitung des EHEC-Bakteriums ist. Als Quelle kommt nämlich neurdings auch der Mensch in Betracht.

 

Silberspray als Desinfektionsmittel gegen EHEC nicht zu empfehlen

Findige Geschäftsleute haben das große Marktpotential um die EHEC-Hyterie für sich entdeckt und bieten verunsicherten Verbrauchern Silberspray zur Desinfektion von möglicherweise EHEC-verseuchten Lebensmitteln an. Verbraucher sehen diese Art der Vorsorge jedoch als “sehr kritisch” an und warnen vor dem Gebrauch des Silberspray. Die Silber-Nano-Partikel werden sonst nur in Likören und Süssigkeiten als Farbstoff verwendet. Während der Nutzen als Desinfektionsmittel nicht bestätigt sei, könne der Silberspray durchaus gesundheitsschädlich wirken.


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