Gesellschaft

Deutschland mit geringster Lohn-Steigerung im EU Vergleich

In Sachen Lohnerhöhung ist Deutschland in der EU Schlusslicht

Der Aufschwung und der Wirtschaftswachstum in Deutschland fällt europaweit am stärksten aus. Gleichzeitig profitieren Arbeitnehmer in Deutschland im EU Vergleich am wenigsten vom aktuellen Wirtschaftsboom. Ein unvergleichlich großer Niedriglohnsektor ist in der Bundesrepublik entstanden. Die Lohnerhöhung fällt in Deutschland am geringsten aus

Bei einem Vergleich der Lohn- und Gehaltserhöhungen aller EU-Staaten zeigte sich, dass diese in Deutschland am geringsten ausgefallen sind. Während der letzten zehn Jahre stieg das durchschnittliche Einkommen aller Arbeitnehmer in Deutschland um lediglich 21,8 Prozent. Die durchschnittliche Lohnzuwächse betrugen 35,5 Prozent, bezogen auf die Euro-Länder belaufen sie sich auf 29,5 Prozent. Der Einkommenssprung in Höhe von 559,3 Prozent für Rumänien beruht auf sehr niedrigen Ausgangsgehältern.

Als Hauptursache für die relativ geringen Lohnsteigerungen in Deutschland sehen die meisten Vertreter der Gewerkschaften die Zunahme der schlecht bezahlten Leiharbeit an. Sowohl sie als auch die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen fordern spürbare Einkommensverbesserung, mindestens einer der Wirtschaftsweisen hat sich der Forderung ebenfalls angeschlossen.


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